Versicherungsrecht
 
 
         
 

Urteile Unfallversicherung

 
     
 

Urteile

Folgende Urteile haben wir hier für Sie im Volltext bereitgestellt, wobei die Lektüre der Kurzinfo zur rascheren Orientierung empfohlen werden darf:  

 
     
 
Datum Gericht   angewandte Vorschrift   Kurzinfo    
20.08.2009 Oberlandesgericht Celle   AUB  
Die Entscheidung befasst sich mit Fragen der Ursächlichkeit eines Sturzes für eine Rotatorenmanschettenruptur, (§ 1 III AUB 94) und der Berücksichtigung degenerativer Vorschäden (§ 8 AUB 94).
 
30.07.2008 Landgericht Hamburg   AUB  
Die Kammer setzt sich mit der Frage auseinander, unter welchen Voraussetzungen im Rahmen einer privaten Unfallversicherung Schmerzensgeld beansprucht werden kann.
 
12.07.2006 Brandenburgisches Oberlandesgericht   AUB  

Nach § 7 I Nr. 1 Abs. 2 AUB 88 ist Voraussetzung für eine Invaliditätsleistung, dass die (unfallbedingte) Invalidität innerhalb eines Jahres nach dem Unfall eingetreten ist sowie spätestens nach Ablauf einer Frist von weiteren drei Monaten ärztlich festgestellt und geltend gemacht worden ist, und zwar unter Hinweis auf die Unfallfolgen und körperlichen Beschwerden, die zu der Invalidität geführt haben. Dies erfordert, dass eine bestimmte körperliche Beeinträchtigung auf einem Unfall beruht und innerhalb der Jahresfrist zu unveränderlichen Gesundheitsschäden geführt hat.

 
24.05.2006 Bundesgerichtshof   AUB § 7; BGB § 305c Abs. 2  

Die in der Gliedertaxe verwendete Formulierung "... Funktionsunfähigkeit eines Armes im Schultergelenk ..." ist unklar und damit unwirksam.

 
21.12.2005 Oberlandesgericht Brandenburg   § 6 VVG  

Die Unfallversicherung ist wegen vorsätzlicher Obliegenheitsverletzung bei der Unfallanzeige leistungsfrei, wenn der Versicherungsnehmer - hier: Lehrer mit überdurchschnittlichem Bildungsgrad - dort wesentliche Umstände, insbesondere eine vorherige ärztliche Behandlung, verschweigt.

 
30.11.2005 Bundesgerichtshof   AUB 88  

Unabhängig von der Sorgfaltspflicht, die den Anwalt des Versicherungsnehmers trifft, bleibt der Unfallversicherer seinerseits zur Belehrung verpflichtet, wenn er Anlass hat anzunehmen, dass der Versicherungsnehmer die Frist für die ärztliche Feststellung der Invalidität übersehen oder deren Rechtsfolgen verkannt haben könnte.

 
18.08.2005 Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz   §§ 75 ff. und 179 VVG  

Das Landesarbeitsgericht klärte einen Streit um die Auszahlung der vierteljährlichen Rentenzahlung einer privaten Unfallversicherung sowie um die Abtretung der Auszahlungsansprüche gegenüber dem Versicherungsunternehmen.

 
08.07.2005 Oberlandesgericht Koblenz   AUB  

Der Senat befasst sich mit der Frage, unter welchen Voraussetzungen Tinnitus als entschädigungspflichtige Unfallfolge im Sinne der AUB zu bewerten ist.

 
15.12.2004 Oberlandesgericht Saarbrücken   AUB  

Das Oberlandesgericht Saarbrücken ordnet auch die Personenschäden infolge einer Ausweichbewegung vor einem Gebirgsschlag als unfallbedingt im Sinne der AUB ein.

 
29.09.2004 Bundesgerichtshof   AUB 1988  

Der Bundesgerichtshof befasst sich mit der Frage, inwieweit Tinnitus Ansprüche gegen die private Unfallversicherung auslösen kann.

 
22.08.2003 Amtsgericht Dortmund   § 182 VVG  

Das Amtsgericht Dortmund wertet einen Zeckenbiss mit anschließender Borreliose-Erkrankung als Unfall im Sinne des § 182 VVG bzw. der Allgemeinen Unfallversicherungsbedingungen.

 
16.07.2003 Bundesgerichtshof   AUB  

Der Bundesgerichtshof klärt die Voraussetzungen, unter denen der Versicherungsnehmer einer privaten Unfallversicherung auf Verlangen des Versicherungsunternehmens verpflichtet ist, eine weitere ärztliche Untersuchung in Anspruch zu nehmen.